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Positronen-Emissions-Tomographie (PET)

Die PET (Nuklearmedizinische Ganzkörperuntersuchung, die bei Krebspatienten zur Tumor- und Metastasensuche eingesetzt wird) kann mindestens ein Drittel der Patienten, die an einem Lungenkrebs erkrankt sind, vor einer unnötigen Operation bewahren, dies zeigt eine neue Studie aus den USA. Daher empfiehlt der BDN (Bund Deutscher Nuklearmediziner) in solchen Fällen die PET routinemäßig im präoperativen Staging zur Therapieplanung einzusetzen.

Der Erfolg einer Operation des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms hängt vor allem von seiner Ausdehnung ab. Wenn sich bereits Metastasen gebildet haben oder Lymphknoten befallen sind, sind andere Therapien (Bestrahlungs- oder Chemotherapie) für den Patienten vorteilhafter.

Die PET beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom ist eine Leistung, die auch von den gesetzlichen Kassen übernommen wird.

BDN Pressemitteilung von 03.2014